📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Dreißigacker
Schloss in Thüringen
Das Schloss Dreißigacker ist ein Barockschloss im Stadtteil Dreißigacker von Meiningen. Es liegt am südlichen Ortsrand des Stadtteils auf 430 m über NN und ist etwa 2,2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Schloss war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts das wichtigste Lustschloss der Meininger Herzöge und diente von 1801 bis 1843 als Sitz der Forstakademie Dreißigacker. Das Schloss war von 1710 bis 1785 im Besitz der Herzogin Luise Dorothea von Sachsen-Gotha und wurde 1801 zur Forstakademie erhoben. 1843 wurde die Akademie aufgelöst, und das Schloss diente ab 1846 als Militärquartier. Später wurde es als Gefangenenlager genutzt, was zur Zerstörung der Gartenanlage führte. 1920 gründete Eduard Weitsch eine Heimvolkshochschule, und bis 1991 war das Schloss Sitz des Instituts für Lehrerbildung Meiningen. Das heute als Wohnhaus genutzte Hauptgebäude ist sechs Fensterachsen breit und vier Fensterachsen tief. Mit einer Nutzfläche von 1650 m² wurde es nach Sanierungen seit 2002 als Wohnhaus mit 16 Wohneinheiten genutzt. Die Fassade wird durch Eckquaderungen und Lisenen hervorgehoben. Die Umgebung um das Schloss ist geprägt von der Landschaft des südthüringischen Raum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Jagdschloss
- Ort
- Meiningen
- Adresse
- Schloßberg 7, 98617 Meiningen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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