📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Westerhusen
abgegangene Burg in der Gemeinde Hinte im Landkreis Aurich in Niedersachsen
Die Burg Westerhusen war eine abgegangene Burg in der Gemeinde Hinte im Landkreis Aurich, Niedersachsen. Sie lag im Ortsteil Westerhusen und wurde im 14. Jahrhundert als Richter- und Häuptlingssitz genutzt. Die Anlage wurde 1436 durch Söldnertruppen der Hansestadt Hamburg und der Cirksena zerstört. Die Burg war vermutlich ein Steinhaus, ähnlich dem erhaltenen Steinhaus von Bunderhee. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert als Häuptlingsresidenz bekannt. Im Jahr 1529 befand sich dort ein Renaissance-Schlösschen im Besitz des Häuptling Reint. Später wurde es durch ein Herrenhaus ersetzt, das 1780 brannte und 1860 durch Dirk Janssen Groenewold umgebaut wurde. Die Familie Ukena verkaufte das Anwesen im 20. Jahrhundert an eine Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen. Von der Burg sind das um 1600 erbaute Schatthaus und die noch teilweise umschlossene Burgstelle erhalten geblieben. Beide sind unter Denkmalschutz. Die umliegenden Flächen, einschließlich des ehemaligen Burggartens, gehören heute der Gemeinde Hinte. Die Burgstelle bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Landschaft der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hinte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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