📷 Bild: Wikimedia Commons
Erasmus-Ciołek-Bischofspalast
Palast in Krakau, Polen
Der Erasmus-Ciołek-Bischofspalast liegt in Krakau an der Kanoniczastraße 17. Das Gebäude entstand 1505 aus zwei verbundenen Bürgerhäusern und diente ursprünglich als Residenz des Bischofs Erasmus Ciołek. Nach seinem Tod wurde es von anderen Bischöfen und Kardinälen genutzt. Während der österreichisch-ungarischen Herrschaft verfiel das Gebäude, bis es 1996 dem Krakauer Nationalmuseum übergeben wurde. Die Restaurierung begann 1999 und umfasste die Rekonstruktion von Fensterumrahmungen sowie die Freilegung von Arkaden und spätgotischen Säulen. Im Palast werden polnische Kunstwerke aus dem 12. bis 18. Jahrhundert präsentiert, darunter die Madonnenfigur aus Krużlowa, das Epitaphium des Wierzbięta und das Polyptychon aus Lusina. Eine Galerie zeigt orthodoxe Ikonenmalerei ehemals polnischer Gebiete. Der Palast bietet einen Blick auf die historische Architektur und beherbergt eine Sammlung bedeutender Kunstwerke. Die Räume sind mit spätgotischen Elementen und restaurierten Details ausgestattet. Ausblick auf die Stadt und die Umgebung ergänzen das Erlebnis. Die Ausstellungen decken einen weiten Zeitraum ab und zeigen die künstlerische Entwicklung Polens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal, Kunstsammlung
- Ort
- Krakau
- Erbaut
- 1996
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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