Karmel St. Josef Mayerling

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichIndustrieviertelBezirk Baden

Karmel St. Josef Mayerling

Das Schloss Mayerling bei Alland in Niederösterreich war bis 1889 Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf. Heute beherbergt es das Karmel St. Josef der Unbeschuhten Karmelitinnen. Die Anlage liegt südwestlich von Wien, in der Nähe des Friedhofs im benachbarten Alland. Das Schloss war 1550 im Besitz des Stifts Heiligenkreuz und wurde 1886 an Rudolf verkauft, der es zum Jagdschloss umbaute. Der Tod des Kronprinzen Rudolf und seiner Geliebten Mary Vetsera im Jahr 1889 hat bis heute ungeklärte Umstände. Rudolf starb in der Nacht zum 30. Jänner 1889, nachdem er seine Geliebte erschossen und sich selbst getötet hatte. Die Schwestern des Karmels gründeten 1889 das Kloster, das mit einer Stiftung von 140.000 Gulden finanziert wurde. Die Kirche wurde mit einem Hochaltar an der Stelle des Sterbebettes Rudolfs errichtet, und das Kloster wurde 1889 den Unbeschuhten Karmelitinnen übergeben. Die Karmelitinnen leben heute in einem renovierten Konvent, der 2017 fertiggestellt wurde. Das Museum im Schloss zeigt die Geschichte des Jagdschlosses und des Klosters. Die Schwestern sorgen selbst für den Erhalt der Gebäude, und das Besucherzentrum sowie der restaurierte Teepavillon sind Teil der Ausstellung. Das Klostergelände und die Gebäude wurden nach Kriegszeiten wieder aufgebaut und sind heute ein Teil des karmelitanischen Lebens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kapelle
Ort
Mayerling
Quellen:Karmel St. Josef Mayerling (CC0-1.0)

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