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Navalperal de Tormes
Gemeinde in Spanien
Navalperal de Tormes liegt im Norden des Gebirgszugs Sierra de Gredos, etwa 500 Meter nördlich des Oberlaufs des Río Tormes. Der Ort ist ein Bergdorf mit zwei Siedlungskernen, Navalperal und Ortigosa, und befindet sich in der Provinz Ávila, der Autonomen Region Kastilien-León. Die Gemeinde liegt in einer bergigen Landschaft, umgeben von Natur und historischen Landschaften. Die Lage ist geprägt von einer kühlen Winter- und gemäßigten Sommerklima mit geringen Niederschlägen. Der Ort wurde im 11. Jahrhundert nach der Rückeroberung Ávilas besiedelt und war zuvor als Sommerweide für Herden der Transhumanten genutzt. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde das Gebiet von Piedrahita verwaltet. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Region verbunden, die durch Landwirtschaft und ländlichen Tourismus geprägt ist. Die Bevölkerung hat sich seit den 1950er Jahren aufgrund der Landflucht deutlich verringert. Navalperal de Tormes ist bekannt für seine Kirchen und religiöse Kunst. Die Iglesia de San Andrés Apóstol ist ein spätgotisches Bauwerk mit einer halbrunden Apsis und Renaissanceelementen. In Ortigosa steht eine ähnliche Kirche, die durch einfache Malereien und Figuren der religiösen Volkskunst charakterisiert ist. Die Orte sind Teil der kulturellen und historischen Landschaft der Region und bieten einen Einblick in die lokale Architektur und Tradition.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1301 m
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