Burg Trendel
abgegangene hochmittelalterlichen Burg
Die Burg Trendel ist eine abgegangene Höhenburg aus dem Hochmittelalter, die sich auf 469,3 Meter über dem Meeresspiegel in der Gemeinde Polsingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen befindet. Sie lag ursprünglich südwestlich von Trendel auf einem Bergrücken, der heute durch den Burgstall markiert wird. Dieser liegt etwa 400 Meter von der Ortsmitte entfernt und ist als Bodendenkmal geschützt. Die Burg war einst Sitz der Herren von Trendel, die 1150 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Die Burg und der Ort Trendel wurden im 12. Jahrhundert von den Herren von Trendel gegründet, die den Bischöfen von Eichstätt dienten. Sie errichteten die Burg und den Ort, daneben legten sie auch den Weiler Mäuskreut an. Nach dem Aussterben der Herren von Trendel kam die Burg an die Grafen von Oettingen, die den Besitz zu Lehen gaben. Die Burg verfiel im 14. Jahrhundert und wurde später durch das Schloss Trendel ersetzt, das der neue Sitz des Ortsadels wurde. Der Burgstall liegt auf einem leicht abfallenden Berghügel, auf dem heute die Flurbezeichnungen „In der Burg“ und „Burggarten“ liegen. Auf dem von Landwirtschaft überformten Hügel sind nur noch wenige Spuren der Burg erhalten. Im Norden und Westen der Anlage finden sich noch Terrassenreste, die auf die Befestigung der Burg zurückgehen. Ein Bergfriede oberhalb eines Weihers ist ebenfalls noch erkennbar. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Täler und die Landschaft des Altmühltals.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall, Bodendenkmal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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