📷 Bild: Wikimedia Commons
Johanneskirche
Kirchengebäude in Innsbruck
Die Johanneskirche, auch Johann-Nepomuk-Kirche genannt, ist eine römisch-katholische Kirche in Innsbruck. Sie steht am Innrain und wurde 1729 als Barockkirche erbaut, um den hl. Johann von Nepomuk zu ehren. Der Hochbarockbau folgt italienischen Vorbildern und war ursprünglich der westliche Abschluss des Innrain. Die Kirche diente verschiedenen seelsorgerischen Zwecken und wurde von Ordensgemeinschaften betreut, unter anderem von den Redemptoristen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie eine unabhängige Expositur, bis sie 1993 zur Universitätspfarre wurde. Die Johanneskirche besitzt eine Blendnische an der Südseite, an der eine Gedenktafel für die in beiden Weltkriegen gefallenen Mitglieder der K.Ö.H.V. Leopoldina Innsbruck steht. Die Tafel wurde 1926 errichtet und von Fritz Michael Müller gestaltet. Sie ist aus Breccienbeton und trägt das Wappen der Leopoldina, das von zwei Putti getragen wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tafel erweitert, wodurch die Gedenktafel heute in ihrer vollständigen Form vorliegt. Die Kirche bietet einen Blick auf den Innrain und die umliegende Altstadt. Die Deckengemälde stammen von Josef Schöpf aus dem Jahr 1794, und die Vorhalle wurde 1750 errichtet. Die Ausstattung der Kirche umfasst zudem die Gedenktafel und das Wappen der Leopoldina, die als Teil der Kirchenwand sichtbar sind. Die Umgebung um die Johanneskirche ist geprägt von historischen Gebäuden und dem Fluss Inn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Universitätskirche
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Innrain
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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