Kounice

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Kounice

Schloss in Tschechien

Kounice ist ein Schloss in der gleichnamigen Dorf Kounice, das sich östlich von Zruč nad Sázavou im Okres Kutná Hora im Středočeském kraje befindet. Es wurde im zweiten Halbjahr des 16. Jahrhunderts von Jaroslavem starším Lukaveckým als Sitz eines kleinen Güterhofes gegründet. Nach 1611 verlor es seine Wohnfunktion und diente der Verwaltung des Hofes. Die Schlossgebäude wurden im 18. Jahrhundert in Wohnungen umgebaut und gemeinsam mit der angrenzenden Scheune als kulturelle Denkmal geschützt. Das Schloss war bis zur Konfiskation der Trčkovschen Güter Teil des Vlastějovickischen Güterhofes. 1636 wurde es von Adrian von Enkenfurt erworben und anschließend an Ladislav Burian von Valdštejn verliehen. Im 17. Jahrhundert baute Jan Marek Putz von Adlersthurn unter der Leitung von Vavřin Brtnický den Bau im Barockstil um. Im 18. Jahrhundert wurde der Hof aufgelöst und das Schloss in Wohnungen umgebaut. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts diente es als Schulgebäude. Der Schlossareal liegt im südwestlichen Bereich des Dorfes. Die Schlossgebäude haben einen L-förmigen Grundriss mit Mansarddach. Das westliche Kriechgebäude aus der Renaissance besitzt eine unterirdische Kellerei und eine mit Plackenrohren versehene Küche im Obergeschoss. Das nördliche Kriechgebäude wurde im späten Barock umgebaut. In der Eingangshalle sind barocke Deckenrohre und ein Pflasterboden mit achtseitigem Muster erhalten. Die Fassade zeigt Reste barocker Verzierungen und klassizistische Elemente der Scheune.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Kounice
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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