Kratušín

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Jihočeský krajBezirk Jihočeský kraj

Kratušín

Gemeinde in Tschechien

Kratušín ist eine Gemeinde im Okres Prachatice in Südböhmen. Sie liegt fünf Kilometer westlich von Prachatice und befindet sich auf einem Pass im Vorland des Böhmerwaldes. Die Gemeinde liegt linksseitig über dem Tal der Blanice und ist umgeben von mehreren Hügeln und Berggipfeln. Nachbarorte umfassen Milešín, Lažiště, Zábrdí und andere in verschiedenen Richtungen. Kratušín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1389 wurde es erstmals erwähnt, und 1441 zerstörte die Burg Hus das Dorf. 1551 erwarb Wilhelm von Rosenberg die Herrschaft, und 1603 verkaufte sein Bruder Peter Wok die Güter an Wolf Nowohradsky. 1840 zählte das Dorf 132 Einwohner, und 1930 waren es 109. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde wieder zur Tschechoslowakei zurückgegeben. 1990 bildete Kratušín mit Chlístov eine eigene Gemeinde. In Kratušín und Chlístov gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die barocke Kapelle des hl. Leonhard mit Zwiebelturm und sechseckigem Grundriss steht am Dorfplatz. Ein Kreuz wurde 1887 vor der Kapelle errichtet. Ein großer steinerner Wegweiser steht neben dem Gemeindeamt. In Chlístov befindet sich die Kapelle des hl. Wenzel sowie die Hus-Linde, ein denkmalgeschützter Baum, unter dem Jan Hus predigte. Zudem gibt es Naturdenkmale wie die Wiese V polích und die Felshang Zábrdská skála.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Prachatice
Seehöhe
613 m

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