📷 Bild: Wikimedia Commons
Cappel
französische Gemeinde
Cappel liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa 55 Kilometer östlich von Metz. Die Ortschaft ist von Wäldern und sanftem Hügelland geprägt und wird von zwei Flüssen begrenzt. Sie ist 20 Kilometer südlich von Forbach und 12 Kilometer südöstlich von Saint-Avold gelegen. Die Gemeinde verfügt über zwei Siedlungsachsen, die durch zwei Hauptstraßen verbunden sind, und umfasst ein landwirtschaftlich genutztes Zentrum in der Mitte. Nachbargemeinden sind Seingbouse, Farschviller und Barst. Cappel wurde erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt und gehörte früher zum Herzogtum Lothringen. Im 18. Jahrhundert entstand die Gemeinde, wobei der Ortsteil Valette 1811 nach Hoste eingemeindet wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Cappel in Kappel (Westmark) umbenannt und von US-Truppen 1944 befreit. Die Region war bis 1919 Teil des deutschen Elsaß-Lothringens und wurde danach an Frankreich abgetreten. Cappel ist bekannt für die Kirche St. Gangulf aus dem 18. Jahrhundert sowie eine neugotische Kapelle auf dem Friedhof. Ein Fachwerkhaus in der Rue de la Forêt ist als Monument historique geschützt. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft und Obstanbau, während die Nationalstraße 56 und der Anschluss an die Autobahn den Verkehrsanbindung gewährleisten. Jacques Touba, ein katholischer Geistlicher, war regionaler Historiker und lebte im Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 301 m
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