📷 Bild: Wikimedia Commons
Orosháza
Stadt im Komitat Békés im Südosten von Ungarn
Orosháza ist eine Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Békés, im Südosten Ungarns. Sie liegt in der Großen Ungarischen Tiefebene, auf der von den Flüssen Mureș und Körös begrenzten Békéser Ebene. Die Stadt war 1466 erstmals urkundlich erwähnt, wurde aber nach der Eroberung durch die Osmanen eine Wüstung. 1744 wurde sie durch vertriebene Protestanten aus Zomba neu besiedelt. Die Stadt wuchs im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Ort mit über 6000 Einwohnern, Weinbau und Viehzucht. 1870 brachte die Eisenbahnlinie Nagyvárad-Fiume einen Aufschwung. 1891 kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen, bei denen über 100 Menschen verletzt wurden. 1944 wurde die jüdische Bevölkerung in ein Ghetto gezwungen. 1946 erhielt Orosháza das Stadtrecht. Die Bevölkerung ist heute abnehmend. In Orosháza gibt es die evangelische Barockkirche, die größte ehemalige Erdfeste der Region, das János Szántó Kovács Museum und das Literaturhaus József Darvas. Die Städtische Gemäldegalerie, das Rágyánszki-Arboretum und der Wasserturm mit dem einzigen Brunnen-Museum Ungarns sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist gut mit Eisenbahn, Bus und Autostraßen verbunden. Die Wirtschaft basiert auf Geflügelverarbeitung und Glasproduktion.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Orosháza
- Erbaut
- 1744
- Website
- http://www.oroshaza.hu
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