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Jüdischer Friedhof Baden
Friedhof in Baden in Niederösterreich
Der Jüdische Friedhof Baden liegt an der Halsriegelstraße südlich des Stadtpfarrfriedhofs in der Stadtgemeinde Baden, Bezirk Baden, Niederösterreich. Er steht unter Denkmalschutz und wurde 1873 errichtet. Der Friedhof wurde mehrfach erweitert und erreichte eine Fläche von 12.500 m². Die Zeremonienhalle, im Jugendstil gebaut, wurde 1904/1906 nach Plänen von Wilhelm Stiassny errichtet und 1938 zerstört. Der Friedhof ist für seine historische Bedeutung und die Vielfalt der Bestattungen bekannt. Juden aus den Gerichtsbezirken Baden und Pottenstein sowie aus Gumpoldskirchen wurden hier beigesetzt. Zu den Bestatteten gehört Irma Schweitzer, eine französisch-schweizerische Schriftstellerin. Die Sanierung des Friedhofs zwischen 2017 und 2021 wurde durch den Fonds zur Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe und das Land Niederösterreich unterstützt. Der Friedhof umfasst mehrere Bereiche mit Grabstellen und Grabsteinen. Die Zeremonienhalle, deren Seitentrakt erhalten blieb, war einst auch die Wohnung des Friedhofswärters. Die Umfassungsmauern und das Friedhofswärterhaus wurden saniert. Ausblickmöglichkeiten sind vorhanden, und die Umgebung umfasst die Stadt Baden sowie die nähere Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- jüdischer Friedhof
- Ort
- Baden bei Wien
- Adresse
- Halsriegelstraße 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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