Cierges
Cierges liegt im Südwesten der Region Picardie auf dem Plateau von Tardenois im Omois. Die Gemeinde befindet sich 33 Kilometer südwestlich von Reims und sieben Kilometer südöstlich von Fère-en-Tardenois. Sie grenzt im Nordwesten an Sergy und im Süden an Ronchères. Der Fluss Ourcq fließt durch das Gemeindegebiet, und südwestlich der Gemeinde erstreckt sich der Wald Bois Meunière. Cierges wurde erstmals 1154 als Cirgis in den Büchern des Klosters Saint-Yved erwähnt. Später trug der Ort verschiedene Namen, darunter Cierge und Sierges. Der Name wird aus dem mittellateinischen Wort „cerchia“ abgeleitet, was „Kreis“ bedeutet. Im modernen Französisch steht Cierges für „Kerzen“. Im 16. und 17. Jahrhundert gehörte der Ort zur Familie du Houx, und im 18. Jahrhundert kam er durch Heirat in den Besitz der Barone von Fruges. Cierges ist bekannt für den Dolmen von Caranda, der aus der Jungsteinzeit stammt und 1889 als Monument historique eingestuft wurde. Die Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert wurde im 13. Jahrhundert vergrößert und 1920 als Monument historique klassifiziert. In der Kirche befinden sich zwei weitere Monumente, darunter ein Altarretabel aus dem 17. Jahrhundert und ein Bild im Chor, das die Apostel und Arabesken zeigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 62
- Fläche
- 8,22 km²
- Seehöhe
- 226 m
- Bezirk
- Aisne
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