Goldburg

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BurgenNiederösterreichBezirk Niederösterreich

Goldburg

Burgruine in Niederösterreich

Die Goldburg war einst ein prächtiges Schloss des Adelsgeschlechts Althan in Niederösterreich. Sie stand im Zentrum von Murstetten und war ursprünglich die Burg Murstetten, die 1526 durch Heirat in den Besitz der Althans gelangte. Die Burg wurde 1580 durch die Althans in der Renaissance-Ästhetik neu gebaut und 1644 zum Barockschloss ausgebaut. Sie wurde mehrfach durch Türkenangriffe beschädigt, wurde aber stets wieder aufgebaut. Die Goldburg war ein bedeutendes Bauwerk, das Kaiser Karl VI., Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. besuchten. Graf Gundacker von Althan, Hofkriegsrat und kaiserlicher Hofbaudirektor, sorgte für die prunkvolle Ausstattung des Schlosses. Nach seinem Tod zog die Familie 1747 nach Zwentendorf. 1809 wurde das Schloss von napoleonischen Truppen verwüstet und schließlich in Brand gesteckt, nachdem ein Soldat im Schlosshof erstochen wurde. Es wurde nie wieder aufgebaut. Das Areal der Goldburg steht heute unter Denkmalschutz und ist von Gestrüpp überwachsen. Die Familie Althan, die einst die Burg verwaltete, besitzt das Grundstück nach wie vor. Die Ruine liegt in der Nähe von Perschling und ist Teil der Landschaft um Murstetten. Die Umgebung bietet einen Blick auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft des nördlichen Niederösterreichs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgruine
Ort
Perschling
Adresse
Murstetten
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Goldburg (CC0-1.0)

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