Schloss Draßburg

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Schloss Draßburg

Schloss in Österreich

Das Schloss Draßburg liegt im Ortsteil Untergut der Gemeinde Draßburg im Burgenland. Es ist eine Dreiflügelanlage auf hufeisenförmigem Grundriss mit Wirtschaftsgebäuden. Der Mitteltrakt stammt aus der Romanik und hat ein dreigeschoßiges, turmartiges Bauwerk mit Zeltdach. Die Arkadengänge auf den Hofseiten und die Fassadendekorationen des Westflügels aus dem 19. Jahrhundert ergänzen die historische Ausstattung. Im Erdgeschoß befindet sich eine frühbarocke Grottenanlage. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Es wurde von der Familie Nádasdy ausgebaut und später von den Meskós im Barockstil umgestaltet. Nach verschiedenen Besitzwechseln und einer Zeit als Hotel bis 1987 wurde es 2008 von einem deutschen Geschäftsmann erworben und grundlegend renoviert. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal. Der Schlosspark umgibt das Gebäude und ist ein 10 Hektar großer, terrassenartig angelegter Garten. Er wurde um 1750 als barocker Zier- und Landschaftsgarten geschaffen und ist gut erhalten. Der Park beherbergt zwölf Sandsteinfiguren von Jakob Christoph Schletterer, darunter neun Musen und die Götter Apollo, Diana und Athene. Die Anlage zählt zu den besterhaltenen Parks des 18. Jahrhunderts in Österreich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Burg
Ort
Draßburg
Adresse
Schloßgasse 2 (Schloß)
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Schloss Draßburg (CC0-1.0)

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