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Sardan
französische Gemeinde
Sardan liegt im südfranzösischen Département Gard, am Oberlauf des Vidourle, etwa 7 km südöstlich der Kantonshauptstadt Quissac. Der Ort befindet sich in den südlichen Ausläufern der Cevennen und hat eine Höhe von etwa 70 m über dem Meeresspiegel. Nächstgelegene Großstadt ist Nîmes, das etwa 30 km östlich liegt. Die Region ist von einem gemäßigten Klima geprägt, bei dem Regen über das ganze Jahr verteilt fällt. Die erste Erwähnung des Ortsnamens datiert aus dem Jahr 1609. Während der Französischen Revolution erhielt Sardan den Status einer Gemeinde. Die Gemeinde entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch mechanische Woll- und Seidenspinnereien im Tal der Vidourle. Im 20. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl leicht an, vor allem aufgrund der Nähe zu den Großstädten Nîmes und Montpellier. Sardan ist vor allem durch seine historischen Bauwerke bekannt. Die kleine katholische Pfarrkirche Notre Dame besitzt einen einfachen Glockengiebel. Das Schloss von Sardan, das im 18. Jahrhundert errichtet und 1825 umgebaut wurde, beherbergt seltene Malereien, die Napoleon Bonapartes militärische Erfolge in Italien zeigen. 1996 wurde es zum Monument historique erklärt. Zudem gibt es eine mehrbogige Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert und Ruinen des Tour de Poujol, der als Wachturm diente.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Gard
- Seehöhe
- 210 m
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