Burg Krugsburg
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Krugsburg ist eine abgegangene Höhenburg auf 440 m ü. NN, gelegen am nordwestlichen Steilabfall des Kruspelbergs. Sie liegt nordnordwestlich der Hammermühle und nordöstlich der Mariä Himmelfahrt-Kirche, bei Altendorf, einem Ortsteil von Mörnsheim im Landkreis Eichstätt. Die Anlage wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-7132-0079 geführt und als „Burgstall des hohen und späten Mittelalters“ klassifiziert. Die Burg wurde erstmals 1024 als „Crugesburg“ urkundlich erwähnt. Ein Reinboto de Crugesburg trat 1204 als Urkundenzeuge auf. Bis 1294 nannten sich eichstättische Ministeriale nach der Burg. Die Anlage vermutlich bereits im 13. Jahrhundert abgegangen. Sie diente als Außenposten der Burg Mörnsheim und war mit einem Burgmann besetzt, um die Schleife des Altmühltals zu kontrollieren. Der Burghügel ist etwa fünf mal vier Meter groß und liegt in einer begehbaren Felsnase. Der Burgplatz ist 19 Meter lang und 12 Meter breit, was auf einen Wohnturm mit Nebengebäuden hindeutet. Von der Anlage bleibt ein vier bis fünf Meter breiter Halsgraben erhalten, der den oberen Burghügel vom Steilhang trennt. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage am Kruspelberg und die Altmühltalstraße geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Mörnsheim
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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