Synagoge

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitSteiermarkBezirk Graz (Stadt)

Synagoge

Synagoge in Graz

Die Grazer Synagoge ist der Gottesdienstort der Jüdischen Gemeinde Graz und befindet sich am David-Herzog-Platz im 5. Stadtbezirk Gries. Sie liegt am rechten Ufer der Mur und war bis 1938 das Zentrum der jüdischen Gemeinde mit etwa 2500 Mitgliedern. Die Synagoge wurde 1890–1892 im Stil der Dresdner Synagoge errichtet und 1938 durch die NS-Verfolgung zerstört. Nach dem Krieg blieb die Gemeinde klein, bis 1952 die Kultusgemeinde wieder gegründet wurde. Die Synagoge wurde 1998 wieder errichtet und am 9. November 2000 eingeweiht. Sie folgt dem Grundriss der alten Synagoge, ist aber kleiner, da die Gemeinde nur noch etwa 100 Mitglieder zählt. Die neue Synagoge besteht aus Ziegeln, Stahlbeton und Glas. Im Innenraum steht ein gläsernes Almemor, umgeben von zwölf Stützen, die die zwölf Stämme Israels symbolisieren. Die Ausstellung im Untergeschoß zeigt die Geschichte und Praxis des Judentums in Graz. Die Synagoge steht unter Denkmalschutz und ist Teil der Jüdischen Gemeinde Graz, die als Filialgemeinde der Israelitischen Kultusgemeinde Wien fungiert. Die Gemeinde betreibt auch das jüdische Friedhofsgelände und die ehemalige Synagoge. 2020 wurden die Synagoge und das Gemeindehaus angegriffen, was zu einer Verurteilung eines Täters führte. Die Synagoge ist ein Ort der Erinnerung und Glaube, der die jüdische Geschichte Grazs widerspiegelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Synagoge
Ort
Gries
Adresse
David-Herzog-Platz 1
Erbaut
2000
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Synagoge (CC0-1.0)

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