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Niederwürschnitz
Gemeinde im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Niederwürschnitz ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis in Sachsen und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Lugau. Der Ort liegt im ehemaligen Steinkohlerevier Lugau/Oelsnitz, zwischen Chemnitz und Zwickau, am Nordrand des Erzgebirges am Fluss Würschnitz. Die Gemeinde entstand im 12. Jahrhundert durch Einwanderer und wurde 1447 urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom slawischen „Viršnica“ ab, dem Namen des durchfließenden Flüsschens. Die heutige Struktur entstand durch den Kohlebergbau ab den 1840er Jahren, der das Gebiet in eine industriell geprägte Region verwandelte. Niederwürschnitz hat eine Bevölkerung von etwa 5000 Einwohnern in seiner Blütezeit. Die Gemeinde ist bekannt für die weltweit größte Ausstellung von Räuchermänneln, die 1998 8629 Kunstwerke zusammenbrachte. Zudem gibt es den Niederwürschnitzer Weihnachtsberg, einen mechanischen Weihnachtsberg aus dem Jahr 1892, sowie das Freizeitgelände „Alte Ziegelei“ mit Schauwerkstätten und Museen. Die Evangelische Johanniskirche aus dem Jahr 1903 ist ein weiteres kulturelles Highlight. Die Gemeinde ist gut mit der Autobahn A 72 und der Bundesstraße 180 erschlossen. Der Haltepunkt Niederwürschnitz liegt an der Bahnstrecke Stollberg–St. Egidien. Geplant ist eine neue Strecke nach Stollberg, die ab 2027 umsteigefreie Fahrten in die Chemnitzer Innenstadt ermöglichen soll. Niederwürschnitz hat auch Persönlichkeiten wie den Physiker Gerhard Harig und den Komponisten Paul Meinhold hervorgebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Erzgebirgskreis
- Seehöhe
- 420 m
In der Nähe
- Stollberg/Erzgeb.2.2 km
- Landkreis Stollberg2.2 km
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