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Burgstall Frickenhofen
Abgegangene mittelalterliche Burg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern
Der Burgstall Frickenhofen ist ein abgegangener Burgstall der Frickenhofer, ein mittelalterliches Adelsgeschlecht. Er liegt auf einem Felssporn in der Mittleren Frankenalb, etwa 330 Meter südöstlich vom Dorf Frickenhofen. Die Anlage befindet sich auf einer 550 Meter hohen Bergkuppe und wird als Bodendenkmal unter der Nummer D-3-6735-0031 geführt. Umgeben von Wald und Tal, ist der Burgstall Teil eines Netzwerks aus mehreren mittelalterlichen Burgställen in der Region. Der Burgstall war ein Sitz der Familie der Frickenhofer, die reich begütert waren und in mehreren Orten der Gegend Besitzungen hatten. Die Familie hatte enge Verbindungen zum Kloster Seligenporten und stiftete mehrfach in der Frickenhoferkapelle. Die Burg wurde wohl nach dem Aussterben der Familie im 15. Jahrhundert aufgelassen. Die Anlage selbst ist kaum noch erkennbar, lediglich der Ringgraben bleibt als Zeugnis der Vergangenheit erhalten. Der Burgstall liegt auf einem Bergeck mit einem Felssporn, der den höchsten Punkt des Berges bildet. Die Anlage umfasst einen halbkreisförmigen Graben, der die Burgstelle vom umliegenden Hochplateau abtrennt. Der Burghügel steigt steil an und fällt an der Westseite über Felsen ab. Die Fläche des Hügels ist heute von Wald überwachsen, und es sind keine Spuren der einstigen Bebauung mehr zu erkennen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal und die umliegenden Berge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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