📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Zehdenick
Kloster in Deutschland
Das Kloster Zehdenick wurde um 1250 gegründet und war ein Zisterzienserinnenkloster in der Gemeinde Zehdenick im Landkreis Barnim. Es wurde 1541 aufgelöst und in ein evangelisches Damenstift verwandelt. Die Gebäude wurden im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört, lediglich die erhaltenen Bauten dienen heute kirchlichen und kulturellen Zwecken. Das Kloster war ein bedeutender Wirtschafts- und kultureller Zentrum mit Besitz über 16 Dörfer und zwei wüsten Feldmarken. Es hatte Fischereirechte in Seen und war eng mit dem Zehdenicker Altartuch verbunden, das um 1300 gefertigt wurde. Die Stiftung wurde durch Ablassbriefe finanziell unterstützt und war bis zur Reformation wohlhabend. Die heute erhaltenen Bauten umfassen die Zehdenicker Kapellenstraße, die an das Blutwunder aus der Gründungslegende erinnert. Pilger wie Bischof Rutger von Brandenburg und Markgrafen besuchten das Kloster. Die Stätte war ein Wallfahrtsort und wurde durch die brandenburgischen Herrscher strategisch bedeutsam. Die Bauten beherbergen heute kirchliche und kulturelle Einrichtungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Zehdenick
- Erbaut
- 1250
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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