Herzogenburg

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Herzogenburg

Stadtgemeinde im Bezirk St. Pölten, Niederösterreich

Herzogenburg liegt im unteren Traisental in Niederösterreich, etwa 11 km nördlich von St. Pölten und 20 km südlich von Krems an der Donau. Die Stadtgemeinde umfasst eine Fläche von 46,09 km², davon 28,6 % Wald. Sie besteht aus 17 Ortschaften und wurde 1968 sowie 1971 durch Eingemeindungen erweitert. Die Gemeinde gliedert sich in 14 Katastralgemeinden, darunter Adletzberg, Ederding und Oberndorf in der Ebene. Der Ort wurde erstmals 1014 urkundlich erwähnt und leitet seinen Namen von der Burg der Herzöge ab. Die Geschichte reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wobei die römische Provinz Noricum und keltische Gräberfelder die Region prägten. Im Mittelalter entstanden die Märkte „Unterer Markt“ und „Oberer Markt“, die jeweils eigenständige Verwaltungen hatten. Herzogenburg blieb im Dreißigjährigen Krieg und den Türkenbelagerungen unberührt, wodurch die Stiftung Herzogenburg eine zentrale Rolle in der Verteidigung spielte. Herzogenburg ist bekannt für das Stift Herzogenburg der Augustiner-Chorherren, das umfassend renoviert wurde und als Baudenkmal erhalten bleibt. Die Stadt ist ein Zentrum der metallverarbeitenden Industrie, mit Unternehmen wie den Gebrüder-Grundmann-Werken, die 1914 zur größten Schließwarenherstellung der Donaumonarchie wurden. Regelmäßige Veranstaltungen wie die NÖKISS ziehen Besucher an, und die Region umfasst Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Gutenbrunn und das Stiftsweingut Herzogenburg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk St. Pölten
Seehöhe
229 m
Quellen:Herzogenburg (CC0-1.0)

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