Riedenburgkaserne
Kaserne im Salzburger Stadtteil Riedenburg
Die Riedenburgkaserne lag im Salzburger Stadtteil Riedenburg und umfasste ein Areal von drei Hektar mit etwa zwanzig Gebäuden und einer Bunkeranlage. Auf dem Gelände befanden sich zudem ein Kindergarten, eine Sporthalle und ein Gebäude des Amateurfunkverbands Salzburg. Das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum war hier ebenfalls untergebracht, bis es in die Schwarzenbergkaserne verlegt wurde. Die Kaserne hatte eine lange militärische Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Sie diente als Übungsgelände und Schießstätte, bis sie 1889 zur Kavallerie- und Artilleriekaserne ausgebaut wurde. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Teil der deutschen Wehrmacht und später als Flüchtlingslager und Militärpolizeikompanie genutzt. Nach dem Krieg wurde sie von der USFA übernommen und bis 1955 als „Camp Riedenburg“ genutzt. Heute ist das Areal als Quartier Riedenburg bebaut. Die Wohnbaugesellschaften GSWB und UBM Realitätenentwicklung planen Mietwohnungen, Geschäftsflächen und Gärten. Das letzte erhaltenе Gebäude wurde zum Architekturhaus Salzburg umfunktioniert. Die Kaserne wurde 2012 verkauft, und die Gebäude wurden bis 2016 abgerissen, wobei die Kommandeursvilla erhalten blieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kaserne
- Ort
- Salzburg
In der Nähe
- Salzburger Wehrgeschichtliches Museum0 m
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- Herz-Jesu-Asylkirche260 m
- Wohnhaus Ofenloch; Wohnhaus und Braukeller228 m
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