📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Kronest
Burg in Österreich
Die Burgruine Kronest, auch Bibrachstein genannt, ist eine Höhenburg auf 600 m ü. A. im Mühlviertel von Oberösterreich. Sie liegt auf einer Felskuppe nördlich von Neumarkt und wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt. Die Ruine ist heute von Bäumen und Gesträuch umwachsen und nur von der Straße in Richtung Süden zugänglich. Die Burg war bis 1609 bewohnt und wurde mehrfach verändert. 1377 kaufte Hans der Lasberger die Burg und zahlte Steuern an das Stift Sankt Florian. Im 15. Jahrhundert wurde sie von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen, wobei der Name Bibrachstein nicht durchsetzte. Die letzte urkundliche Erwähnung erfolgte 1602, als die Burg als „ödes Stöckl“ beschrieben wurde. Die Ruine hat eine quadratische Grundfläche von 144 m² mit Mauern von bis zu einem Meter Stärke. Drei Außenmauern sind heute noch sichtbar, darunter die Ostwand. Die Burg war eher eine Wohnanlage als eine Wehranlage. Im Inneren gibt es Balkenlöcher, die auf zwei Stockwerke hinweisen. Ein Gang vom Keller in den Wald diente als Fluchtweg und zur Wasserversorgung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Neumarkt im Mühlkreis
- Adresse
- Kronast
- Erbaut
- 1334
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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