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Victoria-Theater
ehemaliges Theater in Berlin-Mitte
Das Victoria-Theater in Berlin-Mitte an der Münzstraße 20 wurde 1859 eröffnet und war ein architektonisches Experiment. Es vereinte ein Sommer- und ein Wintertheater mit einer gemeinsamen Bühne. Das Wintertheater bot drei Ränge, eine Galerie und insgesamt 1400 Plätze. Der Raum konnte auch für Tanzbälle genutzt werden. Das Theater wurde von Rudolf Cerf geplant und von Eduard Titz erbaut, nach Entwürfen von Carl Ferdinand Langhans. Das Theater war bekannt für seine künstlerischen Leistungen, unter anderem gab es hier Ausstattungsstücke nach pariser Vorbild, Opern und Frühformen der Revue. Angelo Neumann führte 1881 die Berliner Erstaufführung von Richard Wagners *Ring des Nibelungen* auf. Das Sommertheater wurde ab den 1870er Jahren nur noch als Hinterbühne genutzt. Aufgrund baulicher Veränderungen verlor das Theater seine Doppelbespielbarkeit und wurde 1891 geschlossen und abgerissen. Im Wintertheater gab es drei Ränge mit Galerie, einen Tanzboden und einen Raum, der für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden konnte. Die Bühne war für Sommer- und Wintertheater gemeinsam. Die Umgebung um das Theater war in der Mitte Berlins gelegen, in der Nähe von anderen Kultur- und Einkaufsstraßen. Die Architektur und die Nutzung der Räume zeigten die Vielfalt und Innovation des Theaters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, ehemaliges Theater, Theatergesellschaft
- Ort
- Berlin
- Architekt
- Carl Ferdinand Langhans
In der Nähe
- Ziegelsteinbrunnen, Mitte 18. Jh. Almstadtstraße 16120 m
- Scheunenviertel226 m
- People's Solidarity255 m
- Illuseum Berlin329 m
- Berliner Fernsehturm391 m
- Rosa-Luxemburg-Platz339 m
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