Stadtbad Mitte

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Stadtbad Mitte

1930 eröffnetes öffentliches Schwimmbad in Berlin

Das Stadtbad Mitte, auch als Stadtbad Gartenstraße bekannt, ist ein denkmalgeschütztes Volksbad in der Berliner Bezirk Mitte. Es liegt in der Gartenstraße 5 und wurde 1930 eröffnet. Das Gebäude wurde im Stil des Neuen Bauens errichtet und ist in die Wohnhausflucht eingebunden. Es ersetze ein früheres Badehaus aus dem 19. Jahrhundert, das von dem Kaufmann James Henry Simon finanziert wurde. Das Bad war ein zentrales Badezentrum für Berliner und wurde 1930 als modernstes Europa bezeichnet. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde es 1945 wieder geöffnet. 1951 war es Veranstaltungsort des ersten Nationalen Schwimmfests der DDR. Nach einer Schließung 1985 wurde es 1993 wiedereröffnet und in den 2000er Jahren modernisiert. Es trägt seit 2012 den Namen James Simon. Das Gebäude besteht aus einem vierstöckigen Komplex mit Lichthöfen. Die Schwimmhalle ist 60 × 25 Meter groß und besitzt ein 50 Meter langes Becken. Die Halle ist mit Fensterbändern und Glasbausteinen ausgestattet, die viel Tageslicht einströmen lassen. Die Umkleide- und Duschräume sind getrennt, und es gibt Sauna, Sporträume und ein Rehabilitationszentrum. Der Heinrich-Zille-Park liegt direkt neben dem Bad.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Hallenbad
Ort
Bezirk Mitte
Erbaut
1930
Baustil
Neue Sachlichkeit
Architekt
Heinrich Tessenow
Denkmalstatus
Baudenkmal

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