📷 Bild: Wikimedia Commons
Münzkabinett
Münzsammlung der Staatlichen Museen Berlin (Preußischer Kulturbesitz)
Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist die umfangreichste Münzsammlung Deutschlands und befindet sich im Bode-Museum im Bezirk Mitte. Die Sammlung entstand aus der Kunstkammer der Kurfürsten von Brandenburg und wuchs durch zahlreiche Erwerbungen und Stiftungen. Sie umfasst heute über 500.000 Originalobjekte sowie Gipsabgüsse und Geldscheindubletten. Die Sammlung beinhaltet etwa 102.000 griechische und 50.000 römische Münzen, darunter bedeutende Stücke wie das Demareteion und das Dekadrachmon. Zudem sind über 100.000 mittelalterliche und nachmittelalterliche Münzen sowie 32.000 Medaillen vorhanden. Die Sammlung wurde 2006 in vier Schauräume unterteilt und präsentiert etwa 5000 Münzen und Medaillen dauerhaft. Die antiken Münzen sind seit 2010 im Alten Museum ausgestellt. Die Sammlung umfasst Räume mit Münzen, Medaillen und Gipsabgüßen, die in systematischer Ordnung präsentiert werden. Die Ausstellungen zeigen sowohl antike als auch moderne Prägungen, wobei die Münzen oft in Vitrinen oder Studiensälen zu sehen sind. Die Sammlung ist Teil der Staatlichen Museen zu Berlin und wird von Wissenschaftlern und Museumsmitarbeitern betreut, die die Forschung und Ausstellung der Münzen und Medaillen verantworten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Organisation, Münzsammlung
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1649
- Website
- https://www.smb.museum/mk
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