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Bremer Häfen
Hafengruppen Bremerhaven und Bremen
Die Bremischen Häfen umfassen die Hafengruppen Bremen und Bremerhaven. Sie sind der zweitgrößte deutsche und viertgrößte europäische Seehafen. Die Hafengruppe wird von der bremenports GmbH & Co. KG verwaltet und zählt zur Nordrange, einem Verbund von Seehäfen an der südlichen Nordsee. Die Kooperation der Bremer Lagerhausgesellschaft mit der Hamburger Eckelmann-Gruppe bildet Eurogate, das auch am Containerhafen Gioia Tauro in Italien beteiligt ist. Die Bremer Häfen entwickelten sich durch historische Ereignisse wie die Versandung der Weser und die Gründung von Bremerhaven im 19. Jahrhundert. Bremerhaven wurde 1827 als Ausgangspunkt der ersten Dampfschiffslinie nach Amerika etabliert. 1852 wurde es zum größten Auswandererhafen Europas. In der Nachkriegszeit wurde Bremerhaven als Nachschubhafen für US-Truppen genutzt. Die Weserkorrektion im 19. Jahrhundert ermöglichte den Hochseehafen in Bremen und führte zur Gründung der Überseestadt. In den Bremischen Häfen werden verschiedene Güter und Container umgeschlagen. 2020 wurden 66,5 Mio. t Seegüter und 4,857 Mio. TEU-Container umgeschlagen. Bremerhaven ist ein bedeutender Umschlagplatz für Automobile. Die Hafengruppe umfasst mehrere Hafenbecken, darunter den Europahafen, den Holz- und Fabrikenhafen sowie die tideunabhängigen Dockhäfen. Die Häfen sind zudem für Kreuzfahrten und den Containerumschlag bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Seehafen
- Ort
- Freie Hansestadt Bremen
- Website
- https://bremenports.de
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