📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wasserleonburg
Schloss in Österreich
Das Schloss Wasserleonburg liegt auf einem Plateau oberhalb von Nötsch im Gailtal, Kärnten, am Fuße des Dobratsch. Es befindet sich in der Nötscher Katastralgemeinde Saak. Der Vorgängerbau der Anlage wurde erstmals 1253 urkundlich erwähnt und war 1348 durch ein Erdbeben stark beschädigt. Der Name „Wasserleonburg“ entstand vermutlich nach einem Bergsturz, der den Gailfluss zu einem See ausstauen ließ. Das Schloss wurde im 14. und 15. Jahrhundert neu gebaut, wobei der Bergfried im Osttrakt der älteste Teil ist. 1522 erwarb Wilhelm Neumann die Herrschaft, und seine Tochter Anna von Liechtenstein verwaltete den Besitz bis 1572. 1635 gelangte das Schloss an Georg Philipp Proy von Burgwalden. Im 17. Jahrhundert wurden die Anlagen westlich erweitert, darunter die spätmanieristische Hoffassade und die Kapelle. 1937 verbrachten der britische König Edward VIII. und seine Frau Wallis Simpson ihre Flitterwochen hier. Besucher können den Schlosshof, die Kapelle, den Speisesaal und Nebengebäude für Veranstaltungen nutzen. Die Anlage ist in Privatbesitz und für Gruppen nach Voranmeldung besichtigbar. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Gailtal und den Dobratsch. Die historischen Räume und die Landschaft laden zu einer Entdeckung der Geschichte und Natur ein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Burg
- Ort
- Nötsch im Gailtal
- Adresse
- Saak 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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