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Vlčinec
Vlčinec ist ein verfallener Burgfriedhof südlich von Žďár nad Metují im Okres Náchod im Královéhradeckém Krai. Er liegt am Zusammenfluss der Metuje mit der Dunajka in der Nähe von Petrovice. Die Reste der Burg sind als kulturelle Denkmäler geschützt. Die Burg entstand vermutlich am Übergang des 13. und 14. Jahrhunderts und ging bereits vor der Hälfte des 14. Jahrhunderts verloren. Möglicherweise gründete der Mönch Bavor aus dem Břevnov-Orden die Burg, um den abgelegenen Klösterbesitz zu schützen. Die Geschichte der Burg ist aus schriftlichen Quellen und archäologischen Funden unterschiedlich. Nach August Sedláček gründete Bavor die Burg als Schutzpunkt für das abgelegene Klösterbesitztum. Im Jahr 1341 erweiterten die Mönche das Landgut durch den Kauf von Dörfern. Im Jahr 1406 wurde die Burg für zwei Groschen Miete an einen Bauern vergeben. Die schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Břevnov-Orden von 1406, wobei nur die Bergspitze genannt wurde. Die archäologischen Funde aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts unterstützen die Ansicht, dass die Burg im 13. Jahrhundert entstand und kurzlebig war. Die Stadtbefestigung war durch eine lange und schmale Ostflanke geprägt. Die Burg war zweiteilig. Im Vorgelände gibt es keine Spuren von Bauten. Einziges Fundstück ist ein ungenau ausgewrungenes Ziegelmauerwerk einer rechteckigen Bauweise in der hinteren Zone. Frühere Pläne der Burg zeigten jedoch eine runde Türme. Der abfallende Abschluss der Ostflanke war durch Graben und Wallen gesichert.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Žďár nad Metují
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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