📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Neu-Leonroth
Burgruine in Sankt Martin am Wöllmißberg
Die Ruine der Burg Neu-Leonroth liegt im nördlichen Teil der Gemeinde Sankt Martin am Wöllmißberg in der Weststeiermark. Sie steht auf einem Höhenzug über dem Gößnitzgraben, an der Straße über die Pack. Die Anlage liegt zwischen dem Gößnitzbach und dem Wöllmißbach, umgeben von künstlich angelegten Gräben. Die Burg entstand vermutlich um 1300, als die Straße in den Graben verlegt wurde. Die ältesten Mauerreste datieren von der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert. Die Burg Neu-Leonroth war ein bedeutendes Schloss im 13. Jahrhundert und gehörte zu verschiedenen Adelsfamilien. Im 16. Jahrhundert wurde sie verlassen und verfiel allmählich. 1990 wurden in der Burgkapelle Reste eines Freskos entdeckt. Im Jahr 2004 fand eine Fundaufsammlung im Burggelände statt. Die Anlage besteht aus einer Ringmauer, Palästen, einer Zisterne und Wehranlagen aus dem 15. Jahrhundert. Die Burghofstruktur und die Toranlagen sind teilweise erhalten. Die Burg Neu-Leonroth bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Befestigung. Die Ringmauer umschließt den westlichen Burgteil, während im Osten ein Palas und eine Torhalle liegen. Die Wehranlagen umfassen Flankierungstürme, Schießnischen und eine Vorburg. Die Mauerwerktechnik weist auf eine Entstehung um 1300 hin. Die Anlage ist Teil der Burgruinen der Steiermark und wurde in mehreren Werken beschrieben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Sankt Martin am Wöllmißberg
- Adresse
- Kleinwöllmiß 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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