Stiftskirche Walbeck

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Stiftskirche Walbeck

Kirchenruine und ehemaliges Stift in Oebisfelde-Weferlingen, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

Die Stiftskirche Walbeck ist eine Ruine einer ottonischen Stiftskirche, die sich in Walbeck, einem Stadtteil von Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde, befindet. Sie steht auf einem Kalksteinfelsen, der 25 Meter über dem Allertal liegt. Die Ruine ist Teil der Straße der Romanik und bietet Einblicke in die Bautechnik der Ottonenzeit. Die Kirche wurde 942 gegründet und bis 964 fertiggestellt. Sie war ursprünglich eine einschiffige Saalkirche mit Querhaus und Apsis. Im 11. Jahrhundert wurde sie erweitert und in eine Basilika verwandelt. Die Kirche war lichtreich, mit vielen Fenstern, die den Raum gut durchlichteten. Sie verfiel im 16. Jahrhundert und wurde schließlich als Armenhaus genutzt, bevor sie 1934 systematisch erforscht und schließlich unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Ruine umfasst noch Teile des ursprünglichen Mauerwerks und die Grabtumba Lothars II., die heute in der Ortskirche von Walbeck steht. Die Fensteröffnungen sind mit Holzrahmen versehen, die in das Mauerwerk eingebaut sind. Die Kirche war sehr lichtdurchflutet, was für ottonische Kirchen typisch ist. Die Ausgrabungen und Dokumentationen der TU Berlin haben die Ruine erneut restauriert und ihre Bedeutung für die Architekturgeschichte unterstrichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kirchenruine
Ort
Walbeck
Erbaut
942
Baustil
Vorromanik
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt

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