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St. Radegund
Kirchengebäude in Wiesen
Die Kirche St. Radegund liegt im Lesachtal, Kärnten, am Rand des Radegundergrabens. Sie ist eine wallfahrtsbedeutende, romanisch-romanisch gotische Kirche, die im 1058 errichtet und im 15. Jahrhundert umgebaut wurde. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und ist ein Listeneintrag. Die Stätte war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem sich ein Saumpfad und eine Straße kreuzten. Die Wallfahrtskirche war schon im 17. Jahrhundert von Bedeutung, wobei Pilgerprozessionen bis zu 35 km umfassten. Die Kirche war zentral für religiöse Bräuche, darunter das Kreuzziehen an Karfreitag und verschiedene Bittprozessionen. Das Kirchweihfest am 13. August bleibt bis heute ein wichtiges Ereignis. In der Kirche gibt es spätgotische Fresken, ein Christophorus-Fresko aus dem 15. Jahrhundert und einen Hochaltar aus dem 1653. Die Ausstattung umfasst auch eine Statue der heiligen Radegundis und verschiedene Heiligenfiguren. Die Kirche besitzt ein Netzrippengewölbe, einen Triumphbogen und einen einjochigen Chor. Die Lage inmitten des Radegundergrabens und der Nähe zum Radegunderbach prägen die Atmosphäre der Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Lesachtal
- Adresse
- in Wiesen
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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