Kärnten

Jauken

Die Jauken bilden ein schroffes, längliches Bergmassiv in den Gailtaler Alpen, das sich zwischen dem Drautal im Norden und dem Gailtal im Süden erstreckt. Mit fünf Gipfeln zwischen 2110 und 2276 Metern Höhe ist es ein markanter Kalkstock, der sich etwa 8 bis 10 Kilometer breit in Ost-West-Richtung zieht. Der höchste Punkt ist der Torkofel mit 2276 Metern, gefolgt vom Mitterkofel und Spitzkofel. Der Jaukensattel auf 1613 Metern trennt die Jauken vom östlich gelegenen Reißkofel, der mit 2371 Metern noch höher aufragt. Besonders reizvoll ist die Südflanke mit der Jaukenalm auf 1900 Metern, die als Zugang zum Torkofel dient. Der Name leitet sich vom Jauk ab, einem starken Alpenföhnwind aus südlicher Richtung. Die Nordseite hingegen zeigt sich zerklüftet mit Felsspornen und einer 3 Kilometer langen Blockhalde, die vom Torkofel-Kar durch den Gießgraben ins Drautal führt. Zwischen den beiden Tälern liegt das Hochplateau Gurina, das seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. Wer die Jauken besteigt, durchquert eine abwechslungsreiche Landschaft: von bewaldeten Höhen im Westen bis zu schroffen Felswänden und dem weiten Blick vom Gipfel. Der Übergang zum Reißkofel über den Jaukensattel bietet zusätzliche Möglichkeiten für Bergtouren. Die klare Trennung zwischen den beiden Massiven macht die Region zu einem interessanten Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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