Marcellinuskapelle

📷 Bild: Wikimedia Commons

Regierungsbezirk GießenBezirk Regierungsbezirk Gießen

Marcellinuskapelle

Ruine einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert an der Nidder bei Burkards, Gemeinde Schotten, Vogelsbergkreis, Deutschland

Die Marcellinuskapelle, auch Stumpe Kirch genannt, ist eine gotische Kirchenruine aus dem 13. bis 14. Jahrhundert. Sie liegt in Schotten, zwei Kilometer unterhalb von Burkhards im Vogelsbergkreis, direkt an der Nidder. Die Ruine war ursprünglich als Filialkirche bestimmt und gehörte zum Kirchspiel Wingershausen. Die Kapelle war bis ins 16. Jahrhundert aktiv und diente der kirchlichen Versorgung von mehreren Dörfern. Im Zuge der Reformation wurde sie aufgegeben und verfiel. 1570 stürzte der Turm ein, der heute der Kapelle seinen Namen gibt. Die Ruine wurde 1931 von Karl Theodor Christian Müller ausgegraben, wobei Reste der Kirche und Funde aus dem Oberhessischen Museum Gießen stammen. Die Kapelle ist 17,10 Meter lang und 8,85 Meter breit. Sie besitzt eine rechteckige Saalkirche mit einem Chor im Osten und zwei Toren. Die Reste der Mauern wurden erneuert, und ein Altar sowie ein Kreuz wurden hinzugefügt. Die Sage vom „Helg“ oder „Helch“ ist mit der Kapelle verbunden und erzählt von einer Figur an der Nordwestmauer der evangelischen Kirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine
Ort
Schotten
Adresse
Bei der alten Kirche, 63679 Schotten
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Regierungsbezirk Gießen

QR-Code

QR e833808
e833808