📷 Bild: Wikimedia Commons
Knorrendorf
Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern
Knorrendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, nordwestlich von Neubrandenburg und im Amt Stavenhagen. Sie liegt etwa 14 Kilometer südöstlich von Stavenhagen und wird von der Bundesstraße 104 sowie der Bahnstrecke Bützow–Szczecin durchquert. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Gädebehn, Friedrichsruh, Kastorf und Kleeth. Im Nordosten befindet sich der Kastorfer See, südlich davon der Gädebehner See. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte als ehemalige Gutsdörfer. Gut Kastorf war mit 1.037 ha der größte Besitz, und das Schloss Kastorf sowie einige Wirtschaftsgebäude sind erhalten. Die Familie von Zülow besaß bis 1928 316 ha in Knorrendorf, bevor ein Konkurs folgte. Die Ortsteile Friedrichsruh, Gädebehn, Kastorf und Kleeth waren ursprünglich Gutsdörfer mit unterschiedlichen Flächenumfängen. Die Gemeinde entstand 1951 durch den Zusammenschluss von Kastorf, Kleeth und Neu-Kleeth. In Knorrendorf gibt es mehrere sehenswerte Bauten wie das Gutshaus Kastorf aus dem 18. Jahrhundert, den Gutspark mit dendrologischen Besonderheiten und die evangelische Dorfkirche Kastorf aus dem 18. Jahrhundert. Das Gutshaus Gädebehn aus dem 19. Jahrhundert ist heute eine Gaststätte, und das Gutshaus Kleeth ist ein saniertes Bauwerk. Zudem existiert ein jungslawischer Burgwall in Gädebehn. Die Gemeinde hat keine amtlichen Wappen oder Flaggen, sondern nutzt das Landessiegel des Landesteils Mecklenburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Stavenhagen
- Seehöhe
- 58 m
- Website
- http://www.stavenhagen.de/
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