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Malschwitz
Gemeinde im Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland
Malschwitz ist ein Dorf im Landkreis Bautzen in Sachsen, etwa sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Bautzen. Die Gemeinde gehört zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben in der Oberlausitz und umfasst 23 Ortsteile. Sie liegt nördlich der Talsperre Bautzen und im Süden des Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaftsgebietes. Die Landschaft wird geprägt von Flüssen und Teichen, darunter die Spree und das Löbauer Wasser. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die erste Erwähnung des Ortes datiert auf 1225, und 1430 wird Malschwitz als Rittersitz genannt. Im Jahr 1715 brannte die Fachwerkkirche und das Rittergut nieder, doch die neue Kirche wurde 1716 wieder errichtet. Während der Schlacht bei Bautzen im Jahr 1813 wurden die Franzosen in Malschwitz stationiert, wobei das Dorf nur geringe Schäden erlitt. In Malschwitz gibt es zahlreiche sehenswerte Orte, darunter die Talsperre Bautzen, Herrenhäuser, Schloss Malschwitz und das Landschaftsschutzgebiet Spree. Zudem sind Kulturdenkmale wie das Lutherdenkmal und das Technische Denkmal „Altes Basaltwerk“ zu besichtigen. Die Gemeinde verfügt über zwei Grundschulen und eine Oberschule. Die Natur wird durch Teichgebiete, den Elchgehege und den Geologischen Lehrpfad in Baruth ergänzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Bautzen
- Seehöhe
- 150 m
- Website
- https://www.malschwitz.de/
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