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Erstfeld
Gemeinde im Kanton Uri in der Schweiz
Erstfeld ist eine Gemeinde im Kanton Uri, gelegen im Reusstal. Das Dorf liegt an einer wichtigen Transitachse durch die Alpen und war durch die Gotthardbahn ab 1882 ein zentraler Eisenbahnerort. Heute ist es der nördliche Ausgangspunkt für grossräumige Baulichkeiten im Alpenraum. Die Gemeinde umfasst 167 ha Siedlungsfläche und ist umgeben von Bergketten und Gletschern. Sie grenzt an Attinghausen, Schattdorf, Silenen, Gurtnellen und Wassen. Der Bevölkerungswachstum war stark, insbesondere durch die Eisenbahn. 1850–1970 stieg die Einwohnerzahl fast verfünffacht, doch seit 1970 gibt es einen Rückgang. Die Bevölkerung besteht zu 87,59 % aus Schweizern, mit Zuwanderern aus Südeuropa, der Türkei und Sri Lanka. Die Altersstruktur ist stark geprägt von älteren Bewohnern, während die jüngere Generation abgewandert ist. In Erstfeld gibt es Wander- und Kletterwege, Biketrails und den Goldschatz von 1962, ein bedeutender Keltenfund aus der La-Tène-Zeit. Die Jagdmattkapelle, eine frühbarocke Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, war ein politischer Treffpunkt. Die Gotthardbahn und das Bahnhofdepot sind touristische Highlights, sowie die Stiftung Historisches Erbe der SBB. Die Gemeinde ist auch Ausgangspunkt für Hochtouren und Naturerlebnisse.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, Eisenbahnerstadt
- Ort
- Kanton Uri
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 475 m
- Website
- https://www.erstfeld.ch
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