Meilen-Rorenhaab

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Meilen-Rorenhaab

archäologische Stätte in der Schweiz

Meilen-Rorenhaab ist ein prähistorischer Siedlungsplatz im Zürichsee-Bereich der Gemeinde Meilen. Die Siedlung befand sich am östlichen Ufer des Seebeckens. Aufgrund des höheren heutigen Seespiegels liegt die Fundstelle mehrere Meter unter der Wasseroberfläche. Die Entdeckung durch Ferdinand Keller im Jahr 1855 führte zu einem grossen Interesse an Feuchtbodensiedlungen. Keller zeigte, dass die Siedlung von Familiengruppen, vermutlich keltischer Abstammung, bewohnt wurde, die sich von Fischfang und Jagd ernährten und auch Feldbau betrieben. Die Fundstelle ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ und wurde 2011 anerkannt. Sie zählt als Kulturgut von nationaler Bedeutung und ist im Schweizerischen Inventar als Klasse-A-Objekt eingetragen. Die Siedlung zeigt die kulturelle Entwicklung der Frühbronzezeit durch dendrochronologische Daten und dokumentiert die Siedlungsphasen einer Mikro-Region. Die Siedlungsreste liegen im Wasser und sind nur durch spezielle Forschung zugänglich. Die Funde belegen die Nutzung von Pfahlwerken an seichten Uferstellen und die Vielfalt der Lebensweise in der Frühzeit. Die Stelle ist ein wichtiger Forschungspunkt für die Pfahlbauarchäologie und veranschaulicht die Entwicklung der Neolithikum-Zeit.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Meilen
Adresse
Seestrasse
Denkmalstatus
Teil einer UNESCO Welterbestätte

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