📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Strünkede
denkmalgeschütztes Bauwerk in Herne-Mitte
Das Schloss Strünkede liegt im Herner Stadtteil Baukau und steht im Zentrum eines ausgedehnten Schlossparks. Es ist ein Wasserschloss, dessen Name auf das mittelhochdeutsche Wort „strunk“ für „gerodeter Baum“ zurückgeht. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert Sitz der Familie von Strünkede und seit 1938 Ausstellungsort des Emschertal-Museums. Zudem werden die Räume für standesamtliche Trauungen genutzt. Das Schloss war bis 1900 mehrfach in verschiedenen Funktionen genutzt, darunter als Lazarett im Ersten Weltkrieg und als Unterkunft der Hitlerjugend. 1938 wurde es als Museum eröffnet, und nach Kriegsende wurde es zu einem Kindererholungsheim umfunktioniert. Die Renovierungen im Jahr 2010 führten zur Wiedereröffnung der Dauerausstellung. Der Schlosspark wurde 2008 neu gestaltet, und die Sichtachse zur Bahnhofstraße wurde wiederhergestellt. Im Schloss selbst sind Reste der ursprünglichen Anlage erhalten, darunter ein quadratischer Pavillonturm aus dem 15. Jahrhundert und ein frühbarocker Südflügel aus dem 17. Jahrhundert. Die Schlosskapelle, Hernes ältestes Bauwerk, wurde im 13. Jahrhundert als gotische Kapelle errichtet und später zur Pfarrkirche umgewandelt. Die Anlage umfasst einen Schlossteich und ein Gräftensystem, das heute nur noch als Haupt- und Außengraben existiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Schloss, Wasserburg
- Ort
- Herne
- Adresse
- Karl-Brandt-Weg 5: Schloß Strünkede mit Kapelle
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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