📷 Bild: Wikimedia Commons
Delve
Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Deutschland
Delve ist eine Gemeinde im nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Sie liegt an der Westküste des Bundeslandes, an der Grenze zum Kreis Schleswig-Flensburg. Der Ort ist Teil der Heide-Itzehoer Geest und grenzt an die Eider. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortschaften, darunter Delverort, Langenhorn, Schwienhusen und dem Ortskern. Nachbargemeinden sind Süderstapel, Erfde, Wallen, Glüsing und Hollingstedt. Delve hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Marienkirche wurde bereits 1140 errichtet, und 1281 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche zur Festung ausgebaut. Mit der Eröffnung des Eiderkanals 1784 gewann Delve als Schifffahrtsort an Bedeutung. Bis 1905 gab es einen Bahnanschluss, und die Gemeinde war lange vom Seefischfang und der Reetmahd geprägt. In Delve gibt es mehrere historische Gebäude, darunter reetgedeckte Häuser und die Sankt-Marien-Kirche, eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Gemeinde verfügt über einen Campingplatz, einen Sportbootshafen und ein Radwandernetz. Die Bargener Fähre verbindet den Ort mit Bargen und ist seit 2001 wieder in Betrieb. Die Gemeinde ist heute stark landwirtschaftlich geprägt, aber auch ein Schlafdorf mit wachsendem Fremdenverkehr.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Dithmarschen
- Seehöhe
- 5 m
- Website
- https://www.delve.de/
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