📷 Bild: Wikimedia Commons
Augustinerchorfrauenstift Marienwerder
Augustinerinnenkloster im Stadtteil Marienwerder im Nordwesten von Hannover
Das Kloster Marienwerder liegt im Stadtteil Marienwerder im Nordwesten von Hannover. Es ist eines der fünf Calenberger Klöster und umfasst eine Klosteranlage im Übergangsbereich von der Geest zur Lösszone. Die Klosterkirche, die um 1200 im romanischen Stil errichtet wurde, ist die älteste erhaltene Kirche der Stadt. Die Anlage umfasst auch Sanddünen, die heute bewaldet sind, und liegt unweit des Flusses Leine. Das Kloster wurde 1196 von Graf Konrad I. von Roden gegründet und 1200 durch Bischof Themar von Minden geweiht. Die Klosterkirche wurde 1216 erneut geweiht und später als Gemeindekirche genutzt. Im 13. Jahrhundert gehörten zu den Besitzungen des Klosters die Dörfer Garbsen, Linden und Limmer. Die Kirche wurde mehrfach durch Brände beschädigt, blieb aber meist unversehrt und wurde jeweils wieder aufgebaut. Im Kloster gibt es die Klosterkirche mit ihrer romanischen Grundgestalt und barocker Umgestaltung. Der Hinüberscher Garten, ein 40 Hektar großes Gelände, wurde im 18. Jahrhundert als englisch-chinesisches Landschaftsgarten gestaltet. Die Anlage umfasst Staffagebauten wie einen Hexenturm und einen chinesischen Pavillon. Die Klosterkirche wird heute von der Kirchengemeinde Marienwerder genutzt, die etwa 720 Mitglieder hat.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Herrenhausen-Stöcken
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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