Benediktinerkloster St. Gangolph, Münsterappel
Kloster in Deutschland
Das Kloster Münsterappel ist ein ehemaliges Benediktinerkloster am Appelbach in der Gemeinde Münsterappel. Es wurde im 9. Jahrhundert von der Trierer Benediktinerabtei St. Maximin gegründet und als Propstei ausgebaut. Die Vogtei wurde 1303 an die Wildgrafen von Dhaun und Grumbach übertragen, bis die Rheingrafen die Herrschaft übernahmen. Die Kirche wurde 1344 im Auftrag von Rheingraf Johann II. vom Stein begonnen, doch von diesem Bau ist nichts übrig geblieben. Das Kloster war ein kirchliches Zentrum für das Alsenztal und unterstand 1401 als Landkapitel des Erzbistums Mainz 31 Pfarreien. 1492 wurde eine spätgotische Kirche mit Langhaus und Chor errichtet. 1555 führte Philipp Franz von Salm-Dhaun-Neufville die Reformation ein, wodurch das Kloster aufgelöst und die Kirche als Simultaneum für Lutheraner und Katholiken genutzt wurde. Die ehemalige Klosteranlage liegt am Appelbach und umgibt ein ehemaliges Kirchengebäude, das bis 1697 als Simultaneum diente. Die Umgebung umfasst das Alsenztal und die Region um Münsterappel. Die historischen Gebäude und Räume spiegeln die Entwicklung des Klosters und seiner kirchlichen Funktion wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Münsterappel
- Erbaut
- 803
In der Nähe
- Münsterappel41 m
- Oberhausen an der Appel1.8 km
- Winterborn1.6 km
- Niederhausen an der Appel1.7 km
- Gaugrehweiler3.4 km
- Tiefenthal3.4 km
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