Kloster Gottesthal

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Kloster Gottesthal

früheres Zisterzienserinnenkloster in Oestrich-Winkel im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen

Kloster Gottesthal war eine Zisterzienserinnenabtei in der Nähe von Oestrich, einem Stadtteil von Oestrich-Winkel im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Es lag inmitten von Weinbergen, etwa eineinhalb Kilometer nordwestlich der Ortsmitte Oestrich am Pfingstbach. Die Straße nach Gottesthal führt zu verschiedenen Mühlen und liegt in einer Höhe von 144 Meter. Schloss Vollrad und Hallgarten sind jeweils rund eineinhalb Kilometer entfernt. Das Kloster war eng mit dem Kloster Ägidius im damaligen Winkel verbunden. 1145 bestätigte der Mainzer Erzbischof Heinrich eine Schenkungsurkunde an das Stift Winkel/Gottesthal. 1213 wechselten die Augustinerinnen in das Kloster, und 1247 trat die Mehrheit der Nonnen zum Zisterzienserorden über. 1811 wurde das Kloster säkularisiert, und die Gebäude wurden verkauft. Heute sind nur das Pfortenhaus und Reste der Klostermauer erhalten. Heute sind die ehemaligen Klostermühlen Lohmühle und Kremersmühle im Tal gelegen. Die Grabplatte der Äbtissin Maria Dorothea Ludwig von Blumencron wurde 1992 wiederentdeckt und befindet sich in der Pfarrkirche St. Martin in Oestrich. Andere Gegenstände aus dem Kloster sind in verschiedenen Kirchen und Museen zu finden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Ruine, Bauwerk, religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte
Ort
Oestrich-Winkel
Adresse
SterzelpfadPfingstbachMühlberg 2
Erbaut
1213
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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