📷 Bild: Wikimedia Commons
Kalvarienberg Leoben
Kalvarienberganlage in Österreich
Der Kalvarienberg Leoben liegt auf einem Hügel mit 661 Metern ü. A. im Stadtteil Göß, rechts der Mur. Die Anlage ist als Denkmal gelistet und umfasst eine historische Gedenkstätte. Sie wurde 1842 bis 1845 errichtet und umfasst zwölf gemauerte Wegstationen, Kalvarienkreuze und eine Grabkapelle. Die Erbauung wurde von der Gösser Pfarre und Adeligen unterstützt, darunter Kaiser Franz Joseph und Erzherzog Johann, die finanziell beitrugen. Die Kalvarienstätte wurde 1845 eingeweiht und hatte bei der Einweihung vier tausend Anwesende. Die Kapelle erhielt 1844 eine Glocke, die den Namen Maria trägt. Die Stätte war mehrfach dem Verfall ausgesetzt, wurde aber durch ehrenamtliche Initiativen wiederhergestellt. Die Kalvarienkreuze wurden seit 2008 durch eine Privatinitiative restauriert. Die Anlage bietet einen Blick auf die Umgebung und beinhaltet Räume wie die Grabkapelle und die Wegstationen. Die Stätte ist ein Ort der Andacht und Geschichte, der die religiöse Bedeutung der Region widerspiegelt. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Göß und die Landschaft rechts der Mur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kalvarienberg, Kapelle
- Ort
- Leoben
- Adresse
- Gösser Straße
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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