📷 Bild: Wikimedia Commons
Filialkirche St. Stefan
Kirchengebäude in Straßburg
Die Filialkirche St. Stefan in Straßburg steht am rechten Ufer der Gurk, gegenüber der Stadt. Sie wurde erstmals 1208 als Filiale von Lieding erwähnt und 1330 dem Straßburger Kollegiatkapitel inkorporiert. Die Kirche ist ein mittelgroßer, romanischer Bau, der 1741 umgebaut und mit einer barocken Apsis versehen wurde. Im Westen schließt ein dreigeschoßiger Turm mit einer kreuzgratgewölbten Vorhalle an das Langhaus an. Die Kirche besitzt eine Flachtonne mit Stichkappen über dem dreijochigen Langhaus. Ein barocker Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem erhöhten Chor. Die Innenausstattung umfasst Pilaster, stark profiliertes Gebälk und Gurtbögen. Die Orgelempore steht auf toskanischen Säulen, und das Orgelpositiv wurde um 1700 gebaut. Im Tonnengewölbe sind Stuckrahmenfelder angebracht, und über dem Triumphbogen befindet sich ein Stuckkruzifix in einem Medaillon. Der Hochaltar mit Opfergangsportalen wurde 1759 von Georg Moser geschaffen. Die Seitenaltäre sind stucktierte Wandaltäre mit geschnitzten Reliefs. Das Gemälde des linken Altars zeigt das Gnadenbild von Maria Schnee, und am rechten Altar ist der heilige Oswald zu sehen. Die Kanzel aus dem Jahr 1680 ist mit Köpfen weiblicher Heiliger geschmückt. In der Chorwand sind Konsolfiguren der heiligen Stephanus und Johannes des Täufers aus dem 18. Jahrhundert zu finden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof, Kirchengebäude
- Ort
- Straßburg
- Adresse
- Schattseite 20
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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