Metnitz
Marktgemeinde im Bezirk St. Veit an der Glan, Kärnten
Metnitz liegt im Norden Kärntens, im Bezirk St. Veit an der Glan. Die Gemeinde umfasst den Großteil des Metnitztales und die angrenzenden Berge der Gurktaler Alpen. Im Norden grenzt sie an die Steiermark, während im Osten und Süden Kärntner Gemeinden folgen. Die Hauptsiedlung befindet sich im Tal des gleichnamigen Flusses, umgeben von den Metnitzer Bergen und dem Mödringbergzug. Die Geschichte von Metnitz reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als das Gebiet von Erzbischof Gebhard von Salzburg der Diözese Gurk geschenkt wurde. Die Gemeinde entstand 1850 aus der Vereinigung von Grades und Metnitz. Im Laufe der Jahrhunderte gab es mehrere Grenzveränderungen, die bis 1973 zur heutigen Form führten. Die Gemeinde war bis 1978 Teil des Gerichtsbezirks Friesach, seitdem gehört sie zum Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan. Metnitz ist bekannt für seine kulturellen Traditionen wie den Totenkarner und das Privilegierte Schützenkorps. Sehenswürdigkeiten umfassen die Pfarrkirche St. Leonhard, die Wallfahrtskirche St. Wolfgang ob Grades und das Totentanzmuseum. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von historischen Bauwerken und ist geprägt von der Land- und Forstwirtschaft. Die Infrastruktur wird durch die Landesstraße L62 und ihre Nebenstraßen erschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk St. Veit an der Glan
- Seehöhe
- 851 m
- Website
- http://www.metnitz.at
In der Nähe
- Pfarrkirche Metnitz19 m
- Karner23 m
- Totentanzfresken-Museum, altes Rüsthaus43 m
- Brauchtumsmuseum Metnitz131 m
- Kalvarienbergkapelle262 m
- Metnitzer Totentanzmuseum340 m
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