📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Tannbach
Schloss in Oberösterreich
Das Schloss Tannbach liegt in Oberösterreich, in der Ortschaft Tannbach der Marktgemeinde Gutau im Mühlviertel. Es ist eine private Schlossanlage, die erstmals um 1400 als Freisitz urkundlich erwähnt wurde. Der Name des Schlosses änderte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrmals, bis er schließlich in „Tannbach“ übernommen wurde. Das Schloss wurde 2006 von der Familie Weißengruber gekauft und vollständig renoviert. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Zunächst war die Hube zu Tannbach ein landesfürstliches Lehen, das später durch verschiedene Besitzerfolgen übernommen wurde. Im 18. Jahrhundert erwarb Joseph von Scheda das Schloss und baute es im Historismus-Stil aus, wodurch es sein heutiges Erscheinungsbild erhielt. Die Familie Polzer-Hoditz besaß das Schloss bis 2006, ehe es von den Weißengruber übernommen wurde. Das Schloss ist ein dreigeschoßiger Renaissancebau mit Erkertürmchen und Zwiebeltürmen. Die Längsseite zum Wirtschaftshof hin wird von Mansarden bestimmt, während die andere Seite einfach gestaltet ist, da sie von Wald umgeben ist. Der Eingang ist vom Wald nur über einen Sockel erreichbar. Zum Schloss gehört ein umfangreicher Gutsbetrieb mit Wirtschaftshof. Eine Besichtigung ist nur von außen möglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Gutau
- Adresse
- Tannbach 1
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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