Pihlajavesi
Pihlajavesi liegt im Zentrum Finnlands, grenzt an die Gemeinden Ähtäri, Vilppula, Virrat und Pohjaslahti. Die Gemeinde umfasst das gleichnamige Seegebiet, das sich über den See Tarjanne mit dem Fluss Kokemäenjoki verbindet, der ins Bothnische Meer mündet. Die Region ist geprägt von flachen Landschaften und Seen, die im Sommer von Ferienbesuchern und Eigentümern von Sommerhäusern besucht werden. Die Bevölkerungszahl ist im Laufe der Jahre deutlich gesunken, bleibt aber im Sommer deutlich höher. Pihlajavesi wurde erstmals im frühen 17. Jahrhundert erwähnt und lehnte sich an den Namen des nahen Sees an, der „Rowan-Wasser“ bedeutet. Der Name stammt vom seltenen Rowanbaum, der in der Region vorkommt. Die Gemeinde war ursprünglich Teil der Ruovesi-Pfarre, wurde im 17. Jahrhundert aber zur eigenen Pfarre und Gemeinde. 1910 wurde sie zur eigenen Gemeinde, bis sie 1969 in Keuruu eingegliedert wurde. Pihlajavesi besitzt zwei evangelische Kirchen, darunter die alte Kirche, die 1780 erbaut wurde und als „Waldkirche“ bekannt ist. Sie ist als national wichtiges kulturelles Bauwerk geschützt. Die neue Kirche wurde 1869–1871 errichtet und ist heute die zentrale Kirche der Pfarre. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, aber für weiterführende Schulen müssen die Schüler nach Keuruu fahren. Zudem gibt es eine Bahnstation, die den Zugverkehr mit der Eisenbahnstrecke Haapamäki–Seinäjoki bedient. Bekannte Einwohner sind u. a. der Skilangläufer Anton Collin und der Politiker Väinö Kallio.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Bezirk
- Keuruu
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