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Servitenkloster Hasselfelde

Niederlassung des Serviten-Bettelordens in Sachsen-Anhalt

Das Servitenkloster Hasselfelde war eine Niederlassung des Ordens der Serviten in der Altstadt von Hasselfelde, einem Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken. Es lag südlich der Stadtmauer, an der heutigen Salzmarktstraße, und wurde 1277 gegründet. Die Schenkung des Grundstücks erfolgte durch Graf Heinrich von Regenstein, der möglicherweise vom Kirchenbann befreit werden wollte. Das Kloster war das erste der Serviten in Deutschland mit päpstlicher Anerkennung, doch es bestand nur etwa 20 Jahre. Das Kloster war für etwa 20 Jahre bestehen, bis es 1297/1298 aufgegeben wurde. Die Mönche zogen größtenteils in das neu gegründete Kloster Himmelgarten über, das 1295/1296 entstand. Die Gründe für die Auflösung sind nicht bekannt, aber die Schenkungen wurden resigniert, und 1305 verkauften Grafen die Gebäude an das Kloster Ilfeld. In dieser Zeit entstanden auch die Servitenklöster Halberstadt und Halle. Das Kloster lag im Zentrum der Altstadt, an der Salzmarktstraße. Es besaß Grundbesitz wie 7½ Hufen und Wiesen, möglicherweise auch einen Teich. Die Flurbezeichnungen wie Klosterweg oder Heilige Äcker erinnern an die frühere Nutzung. Die Lage war strategisch, und die Schenkung durch Graf Heinrich von Regenstein war ein zentraler Punkt für die Gründung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
religiöse Gemeinschaft, Kloster
Ort
Oberharz am Brocken

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